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Geschichte

Die Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt ist ein 1861 von Georg Mader, Josef von Stadl und Albert Neuhauser gegründeter Kunsthandwerksbetrieb in Innsbruck, der sich auf die Fertigung und Restaurierung von Kirchenfenstern und Bleiglasfenstern spezialisiert hat.

Kirchenfenster und Mosaike aus dieser Werkstätte finden sich in mehr als 4000 Kirchen und Kathedralen weltweit.

Unter dem Direktor Albert Jele (1874–1898) nahm der Betrieb einen großen Aufschwung und es wurden Filialen in Wien und New York gegründet.

Im 19. Jahrhundert bestand in der heutigen Schöpfstraße eine eigene Glasfabrik zur Deckung des eigenen Bedarfs.

Durch das Restaurieren alter und das Neuanfertigen moderner Bleifenstern trägt der Betrieb heute zum Erhalt einer Kunsthandwerkstechnik bei, die die Geschichte sakraler und profaner Lichtarchitektur stark mitgeprägt hat.